Die Macht der Worte
Was einmal gesagt ist, ist gesagt und kann nicht zurückgenommen werden.
Worte können benutzt werden, um Komplimente zu machen und lustige Sprüche zu erzählen. Man kann mit ihnen jonglieren und Geschichten erzählen, Interessantes und Betrübendes berichten. Mit Worten lassen sich Bilder malen und die Fantasie anregen.
Und trotzdem gibt es auch hier eine andere Seite. Worte können für Lügen missbraucht werden. Sie können benutzt werden, um Hass zu schüren oder Neid zu erzeugen. Mit falschen oder bösen Worten kann man einen schlechten Keim in die Herzen der Menschen setzen, der dann leise und stetig seine Wirkung entfaltet.
Wie gefährlich Worte doch sind und wie bewusst man mit ihnen umgehen muss. Und doch – wie schnell hat man ein falsches Wort ausgesprochen!
Braucht man eigentlich wirklich Worte, um sich zu verständigen? Wäre es einfacher, sich mit Gesten und Gefühlen auszudrücken? Hätte das überhaupt Platz in unserem heutigen Dasein?
Ja, ich glaube, dass eine solche Kommunikation auch heute ihren Platz haben muss. Auf diese Weise kommunizieren wir ja auch mit unseren Tieren. Diese Art der Kommunikation ist für mich ein Hochgenuss, und ich möchte sie nicht missen.
Dazu habe ich die Möglichkeit, die Worte, die meinen Mund verlassen, zu kontrollieren. Denn am schönsten ist es doch, wenn man Worte dazu benutzt, schöne und lustige Geschichten und Geschehnisse zu erzählen. Mit solchen Geschichten kann man ja nichts falsch machen … oder doch?
Die Sichtweise des Zuhörers ist ja wieder eine ganz andere!
Ach herrje! Meine Überlegungen gehen ab hier ohne Worte weiter…….
© Katharina Spescha

Katharina Spescha